Kreditwürdig im Alter.
Wann ist man zu alt für ein Immobiliendarlehen?
Mai 21, 2019

„Auf Hitze fertig los“

Nach einem Rekord Winter, könnte uns laut Experten auch ein Rekord Sommer bevorstehen, der die ein oder andere Wohnung schnell in eine ungewollte Saunalandschaft verwandeln kann. Dummerweise lässt sich dagegen in den Meisten Fällen kaum was tun, denn auch Ventilatoren und andere kühlende Technikwunder stoßen bei diesen Temperaturen schnell an ihre Grenzen. Mietminderungen sind ebenfalls nur in Ausnahmefällen rechtens, beispielsweise wenn in der Wohnung bzw. in dem Haus bauliche Mängel vorliegen.

Glücklicherweise sind Experten auch diesen Sommer wieder gewillt, uns mithilfe ihres Fachwissens eine Abkühlung zu verschaffen. Einer dieser Experten ist Prof. Hartwig Künzel vom Fraunhofer Institut für Bauphysik in Holzkirchen (Bayern), laut dessen Faustformel man immer ein Fenster öffnen soll „wenn es draußen kühler ist als drinnen.“

Generell sollte man also morgens, abends und nachts das Fenster offen halten. In aufgeheizten Dachgeschosswohnungen ist genau das Gegenteil der Fall. Hier kann das Fenster getrost über die heißen Mittagsstunden aufgelassen werden, um sich gegen die apokalyptischen Temperaturen in den eigenen vier Wänden zu wehren.

Falls auch dies nichts hilft, sollte man einer Empfehlung vom Deutschen Roten Kreuz folgeleisten und alle Fenster öffnen und gleichzeitig den bzw. die Ventilatoren laufen lassen.

 

Tipps und Tricks für Tierhalter

Wer Vögel, Hamster oder andere Kleintiere bei sich zuhause hat, sollte seine tierischen Freunde bzw. deren Käfig nicht vor Ventilatoren oder Klimaanlagen stellen. Diese verursachen bei Haustieren nämlich schnell Augenentzündungen und Erkältungen.

Wohnung voller feuchter Handtücher

Fast jeder kennst dieses Hausmittel gegen Hitze: Feuchte Handtücher in der Wohnung aufhängen. Dies schafft zwar vorerst eine angenehme Kühle, kann bei unzureichender Lüftung aber auch schnell zu Schimmel führen oder eine Gefahr für die Bausubstanz darstellen.

 

Mietfrei wegen Hitze?

Wo wir nun gerade schon bei Schimmel und Gefahren für die Bausubstanz sind, denkt der ein oder andere vielleicht schon über Mietkürzung nach. Allerdings ist die aufgrund von Hitze nur schwer bzw. kaum durchzusetzen.

Trotzdem entschied das Amtsgericht Hamburg, dass sofern sich in einer Obergeschosswohnung tagsüber mehr als 30 Grad und nachts mehr als 28 Grad feststellen lassen, kann der Mieter die Miete um 20 Prozent kürzen. In diesem Fall entsprach der Wärmeschutz allerdings nicht dem Stand der Technik, weshalb dieser als Sachmangel deklariert wurde.

Grundsätzlich wird Mietern aber geraten, dass Gespräch mit dem Vermieter zu suchen, damit dieser die Chance hat etwas zu ändern. Allerdings haben Mieter keinen Anspruch auf den Einbau einer Klimaanlage oder ähnliches.