Blitz und Donner bei Nacht

Was tun bei Unwetterschäden am Haus?

Auch in diesem Sommer spielt das Wetter in Deutschland verrückt. Hitze, Gewitter, Sturm und sogar Tornados bestimmen einmal mehr den Wetterbericht. Meistens geht es glimpflich aus. Was aber tun, wenn das Unwetter am eigenen Haus Schäden anrichtet?
Grundsätzlich gilt: Jeder unwetterschaden muss umgehend der Versicherung gemeldet werden. Doch welche Versicherung ist für welche Schäden zuständig? Wir klären auf!
Sobald ein Schaden eintritt, ist die Versicherung unverzüglich zu informieren. Wird die Versicherung verspätet informiert, unter Umständen gilt dies schon nach 24 Stunden, kann sie mögliche Zahlungen verweigern. Auch die Beweise sollten umgehend gesichert werden. Den Schaden also gleich fotografieren.
Im Fall des Falles sind zwei Versicherungen für Sie relevant. Die Gebäudeversicherung und die Hausratversicherung. Für Schäden am Haus kommt die Gebäudeversicherung auf. Dabei ist jedoch genau darauf zu achten, was im Kleingedruckten steht. In der Regel sind durch Hagel, Blitzschlag und Sturm verursachte Schäden gedeckt. Ein Sturm liegt erst ab Windstärke 8 vor. Durch Wind sowie durch Starkregen verursachte Schäden werden nicht erfasst. Dafür ist separat eine Elementarschadenversicherung abzuschließen.
Für Schäden an allem, was sich im Haus befindet, aber nicht Teil des Hauses ist, kommt die Hausratversicherung auf. Das trifft zum Beispiel auf Elektrogeräte und Möbel zu. Auch hier ist darauf zu achten, dass Elementarschäden in der Police inbegriffen sind.