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Wohnungsleerstand weiter rückläufig

Erfreuliche Nachrichten: Deutschlands Wohnungsleerstand ist auch weiterhin rückläufig. Vor allem in den begehrten Metropolregionen werden Bauland und Neubaugebiete dringend benötigt. Bereits im neunten Jahr in Folge kann der CBRE.empirica-Leerstandsindex eine rückläufige Quote verzeichnen.

Dieser Leerstandsindex ist die einzige Datenquelle mit Angaben zum marktaktiven Leerstand von Wohneinheiten. Er zeigt das Verhältnis zwischen den leerstehenden Wohnungen in Bezug auf vorhandenen Wohnraum auf. Für die städtebauliche Entwicklung ist die Leerstandsquote also ein wichtiger Ausgangspunkt.

Besonders auffallend sind die regionalen Unterschiede der Leerstandsquote: Der marktaktive Leerstand ist in Ostdeutschland mit sechs Prozent deutlich höher als in Westdeutschland. Vor allem in boomenden Regionen wie Großstädten sind die Wohnreserven seit Jahren rückläufig: München, Frankfurt am Main, Münster – in den Wachstumsstädten sind nahezu alle verfügbaren Immobilien bewohnt. In weniger beliebte Städte wie Salzgitter oder Chemnitz haben interessierte Käufer hingegen eine große Auswahl an leerstehenden Wohnungen.

Die vielen Leerstände dienten jahrelang als Immobilienpuffer und leisteten einen Beitrag zur Entlastung des Wohnungsmarktes. Die sinkende Leerstandsquote zeigt jedoch eindeutig: Vor allem in beliebten Metropolregionen wird dringend neuer Wohnraum benötigt.